Olifr M. Guz (*1967) ist Sänger und Gitarrist der AERONAUTEN und DIE ZUKUNFT, sowie Organist bei den ZORROS. Schauspieler und Musiker bei diversen Theaterprojekten. Betreibt das StarTrack Tonstudio. Seine Diskografie ist etwa 9 Meter lang. Guz wohnt und arbeitet in Schaffhausen.

Live, auf der Bühne, beim Konzert, haut GUZ allerdings tüchtig die Klamotten zusammen. Als Gitarrist ist GUZ ein unkaputtbares Unikum.
Bei seinen Konzerten wird er meistens von einer alten, rumpelnden Rhythmusbox und diversen anderen, vermutlich erstaunlichen Utensilien begleitet. Eine Angelegenheit die man im Leben nicht verpasst haben sollte.

Irgendwie Beat&Blues, Pop und Punk, irgendwie elektrisch.

Und das neue GUZ Album ist dann wieder ganz anders:
Z.T. Ruhig, leise, eingängie Melodien und Texte wie sie
nur GUZ schreiben kann...


GUZ – DER BESTE FREUND DES MENSCHEN ist ein schönes Album. Es klingt nach grossen Ideen in nächtlichen Gassen, sonnendurchfluteten staubigen Zimmern, stinkenden Betten und zerzausten Frisuren morgens am Küchenti...
Auf der Facebook page findet sich ein wenig GUZ - Musik

Zum Album "Mein ´Name ist GUZ" - 2008:
MEIN NAME IST GUZ heisst die 2008 auf dem Münchner Label TRIKONT veröffentlichte CD/LP von Brian Adams (das war ein Witz, Adams neue CD heisst natürlich "11"). Im Gegensatz zu Brian Adams kommt GUZ mit einer Tonne verstörender Geschichten und stark rüttelnden Bluespunk.
Nach unzähligen Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist GUZ bekannt als er selbst und als Sänger der AERONAUTEN.
Gäbe es GUZ nicht, müsste man ihn erfinden: Das Leben auf dem ZELTPLATZ, in der STEINZEIT, als GLÜCKLICHER IRRER IM WELTALL und das unerhörte "I HATE EVERYBODY" sind Texte wie sie nur ihm in den Sinn kommen können.
Beim Konzert sollte man allerdings tüchtig die Klamotten zusammenhauen. Als Gitarrist ist GUZ ein unkaputtbares Unikum und mit ihm kommt eine ebenso einzigartige Band:
Es handelt sich um die AVERELLS, eine seit mehr als 20 Jahren existierende Geheimband, die nun endlich ihre Gesichter zeigt. Nur wenige Insider wussten, wer sich hinter den Pseudonymen "Kurt", "Erich" und "Fred" versteckte. Zur Tarnung machten die Mitglieder verschlungene Karrieren in anderen Bands. Nicht einmal vor Lohnarbeit schreckten sie zurück, um ihr Geheimnis zu wahren.
Wer sind also die AVERELLS? Hier nun endlich die Wahrheit:
Olifr M. Guz: Singen und Gitarre. Spielt sonst bei den Aeronauten.
Samuel Hartmann: Bass und Gesang. Spielt sonst bei den Aeronauten.
Daniel D'Aujourd'hui: Schlagzeug und Gesang. Spielt sonst bei den Aeronauten.
Personelle Überschneidungen mit z.B. den Aeronauten sind rein zufällig und eventuelle Ähnlichkeiten sind völlig aus der Luft gegriffen.

FRANZ DOBLER schrieb vor langer Zeit über GUZ:
Gut gelaunt
a) Doof geworden, b) stehen geblieben, c) Sack Geld gemacht, d) in die Werbung gegangen, e) ausgegraben worden. Tatsache, es gibt aus der guten alten Zeit ein paar Musiker, die konstant weiter gemacht haben, ohne ein Kreuzchen von a bis e. Guz alias Oliver Maurmann, Sänger und Texter der Aeronauten, schlug sich als einer dieser mit dem 4-Spur-Gerät bastelnden Punk-Teenager, denen das stumpfe Einsswo-Einsswo schnell zu wenig war, durch den Cassetten-Dschungel der 80er. Diese wilde, immer auch dem großen Musikladen den Finger zeigende Spielfreude ist auf dem sechsten Album "Geheime Weltregierung" immer noch spürbar. Getreu dem Prinzip, permanent um- und neu zu bauen. Neben seinen brachialen, ohne Nostalgie an R'n'B und Rock'n'Roll orientierten Songs gibt es diesmal überraschend viele Pop-Grooves, deren Schönheit vorsichtig experimentell bearbeitet ist. Guz' Erzählungen sind komplizierter als die Friedensbewegung erlaubt. Allein schon der Titel des an Northern Soul gelehnten Hits "Schwarzer Block Girls". In deren schickes, kämpferisches Auftreten ist ein Typ verknallt, der eigentlich nur im Bett liegen und Nazirock hören will, während andererseits die Zukunft der Girls schon als Toscana-Traum an die Wand gemalt wird. Gut gelaunt an nichts Gutes glauben, yeah.

Aus einer "GUZ -Information" von vor einigen Jahren:
Musik ist ein schönes Hobby, doch sollte man erstmal eine richtige Ausbildung machen, danach kann man immer noch weitersehen. Gesagt, getan:
Nach der obligatorischen Schulzeit, besuchte GUZ 1 Jahr die Kunstgewerbeschule St. Gallen und schloss dort mit einem Notenschnitt von 4,8 ab. Eine Bildhauerlehre beendete er vorzeitig. Nach diverser Tätigkeit bei Post, Malergeschäft, Ofenbau und Fliesenlegerei, absolvierte GUZ eine Lehre als Schildermaler, Abschlussnote 4,9. (in der Schweiz 6-1, in Deutschland andersrum 1-6)

Olifr M. GUZ (*1967, sieht gut aus) trat alleine auf, heute mit den Averells als Begleitknechte, ist Sänger der Aeronauten, war früher auch in 4 anderen Bands, spielt 5 verschiedene Instrumente, hat 12 LPs ,13 Cds, 14 Kassetten, 15 Singles und ca. 40 Samplerbeiträge veröffentlicht, als Toningenieur 134 Produktionen gefahren, ein Gesamtwerk von schätzungsweise 150 Stunden aufgenommen, etwa 560 Stücke komponiert, an 716 Auftritten sein Handwerk gelernt, eine Gagensteigerung von 1480% erreicht, umgerechnet 8 000 US-Dollar in Equipment investiert, ca. 88 000 Kilometer wegen Musik zurückgelegt, ist auf ungefähr 92 000 Tonträgern zu hören, trat vor insgesamt 175 000 Leuten auf, gab unzählige Interviews, die in einer Gesamtauflage von ganz genau 1 781 026 Exemplaren erschienen. GUZ ist trotzdem immer noch knallunbekannt und arm.

Am Radio hört GUZ am liebsten trockene Informationssendungen. Am Fernsehen interessiert ihn nichts, ausser teuren Hollywood-Reissern. Im Bandbus liest er gern Bücher übler Weltverschwörungstheoretiker und Ufologen, die er sich aus dem Internet heruntergeladen hat. Zwischendurch spielt er Karten.
Der sensible Knödelbaron ist entschiedenermassen das Knie von der Biene. Er tritt nackt auf, mit einem alten Schinken eingerieben, gewisserweise wenigstens.
Während alle in der Band mit ihren Instrumenten spielen, schwadroniert GUZ in seinen Texten über Gott und die Welt, meistens singt er allerdings über Probleme anderer Leute, selber hat er keine. Dazu tigert er auf der Bühne hin und her.
Die Musik dazu rüttelt quasi den Laden. Seine erste selbst gekaufte Platte hiess "Please Please Me" (Beatles), die zweite war "Mittagspause live in Wuppertal", die dritte war von Chuck Berry und die vierte von Stereolab. Die andern waren geklaut. Am besten sind allerdings jene von den Milkshakes, doch dafür interessiert sich kein Mensch, deshalb sagen wir mal es wäre Beck, Bob Dylan, Johnny Cash, Velvet Underground, oder sonst etwas das alle mögen.
Dem Schubladendenken ist GUZ ausgesprochen zugeneigt und so bezeichnet er seine Musik selbst als "Pop". Es gibt jedoch Leute die das anders sehen und etwas von Blues und Rock and Roll erzählen. Hauptsache ist allerdings, dass immer hübsch kräftig die Klamotten zusammenzuhauen werden, wenn Boogie Woogie in die Stadt kommt. Das wichtigste ist das Geld. Her damit! Get down!

Alle Menschen sind hiermit aufgerufen, mehr von seinen Platten und CDs zu kaufen und an seinen Auftritten in grösserer Zahl zu erscheinen. Sollte das nicht geschehen, kann GUZ auch ganz schön unangenehm werden. GUZ versteht in keinerlei Hinsicht irgendwelchen Spass.
Rezillo Namruam